VDP.GROSSE LAGEN der Pfalz

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Die Lagenkarte des VDP.Pfalz

Die Lagenkarte des VDP Pfalz mit den VDP.GROSSEN LAGEN und VDP.ERSTE LAGEN.

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Seminarbroschüre zur VDP.Klassifikation

Einen ausführlichen Einblick in die VDP.Klassifikation gewährt die Seminarbroschüre. Diese ist in Deutsch und Englisch erhältlich und kann kostenfrei über die VDP.Geschäftsstelle bestellt werden.

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Flyer zur VDP.Klassifikation
Der Flyer bietet einen schnellen Überblick über die VDP.Klassifikation. Den Flyer können Sie über unseren Shop kostenfrei bestellen. Weitere Sprachen finden Sie ebenfalls online zum Download

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Dirmstein: MANDELPFAD

Laumersheim: STEINBUCKEL, KIRSCHGARTEN

Großkarlbach: BURGWEG "IM GROSSEN GARTEN"

Ungstein: WEILBERG, HERRENBERG

Bad Dürkheim: MICHELSBERG

Forst: PECHSTEIN, JESUITENGARTEN, KIRCHENSTÜCK, FREUNDSTÜCK, UNGEHEUER

Deidesheim: KALKOFEN, GRAINHÜBEL, KIESELBERG, LANGENMORGEN, HOHENMORGEN

Ruppertsberg: REITERPFAD, SPIESS, GAISBÖHL

Königsbach: IDIG, ÖLBERG "KAPELLE"

Gimmeldingen: MANDELGARTEN

Haardt: "BREUMEL IN DEN MAUERN" BÜRGERGARTEN

Kirrweiler: MANDELBERG

Duttweiler: KALKBERG

Burrweiler: "IM GOLDENEN JOST" SCHLOSSGARTEN, SCHÄWER

Böchingen: ROSENKRANZ

Gleisweiler: HÖLLE

Godramstein: "SCHLANGENPFIFF" MÜNZBERG

Siebeldingen: IM SONNENSCHEIN, "GANZ HORN" IM SONNENSCHEIN

Birkweiler: KASTANIENBUSCH, KASTANIENBUSCH "KÖPPEL", MANDELBERG

Leinsweiler: SONNENBERG

Ilbesheim: KALMIT

Schweigen: SONNENBERG "KAMMERBERG", SONNENBERG "SANKT PAUL", SONNENBERG "RÄDLING"

 

 

 
 

„BREUMEL IN DEN MAUERN“ BÜRGERGARTEN

Foto: Müller-Catoir

HAARDT. Von einer alten Sandsteinmauer umschlossen, ist der "Breumel in den Mauern" schon seit jeher die markanteste Einzellage in Haardt. Das plateauartige Flurstück von ca. 3 Hektar gehörte einst zur Vogtei der oberhalb gelegenen Burganlage "Winzina" und hat seinen Namen vermutlich durch einen seiner damaligen Bewirtschafter (Burgvögte) erhalten. Die gelbe Sandsteinumfriedung deutet auf die nahe gelegenen Haardter Steinbrüche hin, die auch die imposante Fassade des Weingutes Müller-Catoir geprägt haben. Auf einem von Buntsandstein und Lößlehmeinlagerungen tiefgründigen Boden können alte Rieslingstöcke tief wurzeln und verdanken dem wasserspeichernden Feinerdegehalt auch in extrem trockenen Jahren eine stressfreie Versorgung. In unmittelbarer Ortsnähe am Fuße des Haardtgebirges ist der Weinberg vor Kaltlufteinflüssen geschützt und profitiert durch seine süd-östliche Ausrichtung von zusätzlichen Sonnenstunden. Im Zusammenspiel mit der bis zu  3m hohen Mauer, die zusätzliche Nachtwärme speichert, entsteht ein einzigartiges Kleinklima, dass ideale Wachstumsbedingungen schafft und Weine mit filigraner Aromatik und intensiver Mineralität hervorbringt.

BURGWEG "IM GROSSEN GARTEN"

FREUNDSTÜCK

GAISBÖHL

GRAINHÜBEL

"GANZ HORN" IM SONNENSCHEIN

SIEBELDINGEN. Die Riesling- Parzelle des Weingutes Ökonomierat Rebholz, die ebenfalls „Im Sonnenschein“ liegt, war als „Siebeldinger Ganshorn” vor der Weingesetzänderung 1971 für Spitzen-Rieslinge bekannt. Der Boden dort ist geologisch betrachtet recht jung. Er wurde in der Zeit des Pleistozän vor etwa 1 Million Jahren gebildet. Die Queich transportierte in Folge der Eiszeiten gewaltige Mengen an Schotter aus dem Pfälzer Wald, die sich an den Hängen ablagerten. Die Mischung aus Sand und Sandstein aus dem Buntsandstein des Pfälzer Waldes, Kies und Lehm ist ein idealer Boden für Rieslingreben.

HERRENBERG

HOHENMORGEN

HÖLLE

GLEISWEILER. Am Fuße des 598m hohen Teufelsbergs, am Rande des Pfälzer Waldes liegt die Weinbergslage "Hölle". Ausgehend vom Rand des Pfälzer Waldes bis hinunter in das Tal ziehen sich die verschiedenen Gesteinsschichten unterschiedlicher Epochen den Südhang entlang und haben sich durch Erdbewegungen des ehemaligen Rheingrabens durchmischt. Kennzeichnend ist der Buntsandsteinverwitterungsboden mit einem merklichen Anteil an Einlagerungen von Kalkgestein. Dieser erlaubt dem Oberboden leicht ein Erwärmen und führt die Trauben somit zu einer ausgeglichenen Reife. Durch eine unterirdische Quelle wird zudem auch eine ausreichende Bodenfeuchte im Unterboden gewährleistet, das ein Anreichern von Mineralstoffen mit sich bringt. Entgegen der landläufigen Meinung, der bedeutungsreiche Name der Lage „Hölle" beziehe sich auf dieses warme Klima oder den „Teufels"-berg, weist die ortsansässige Dorfchronik darauf hin, dass diese Lagenbezeichnung ursprünglich von dem mittelhochdeutschen Begriff "helde", Hang, geneigtes Gelände abgeleitet wurde.

IDIG

"IM GOLDENEN JOST" SCHLOSSGARTEN

BURRWEILER. Die Gemarkung Schlossgarten östlich von Burrweiler erhielt ihren Namen von dem einstigen „Burrer Schlösschen“ der Grafen von der Leyen. Heute erinnert lediglich ein Sandstein-Torbogen an das einstige Adelsgeschlecht. Inmitten dieser renommierten Lage liegt auf 185 m über NN ein etwa 4 Hektar großes Stück mit dem alten Gewannen-Namen „Im goldenen Jost“. Durch die Neigung in südlicher Richtung, strahlt die Sonne hier den ganzen Tag ein und sorgt so für eine optimale Erwärmung. Der Boden zeichnet sich durch tiefgründigen, sandigen Lehm mit hohem Kalkanteil und einem optimalen Wasserhaushalt aus.

IM SONNENSCHEIN

SIEBELDINGEN. Die meisten Weinberge entlang des Haardtrandes, dem Übergang von Rheinebene zu Pfälzer Wald, wurden durch den von Süden nach Norden verlaufenden Rheingraben als Osthänge geformt. Im Queichtal, das aus dem Pfälzer Wald ins Rheintal führt, gibt es dagegen auch Südhänge. Die „Siebeldinger Sommerseite” hat die Lagenbezeichnung „Im Sonnenschein”. Die Weinberge liegen 160-225 m über NN und haben 5-20 % Hangneigung.

Die Burgunderlagen wurden früher als „Siebeldinger Berg“ bezeichnet. Durch die Senkung und die Verwerfungen des Rheingrabens und die starke Hebung des Pfälzer Waldes treten im Gebiet um Siebeldingen ganz alte und tiefliegende geologische Formationen zu Tage.  Die Böden in der Lage „Im Sonnenschein” sind deshalb sehr unterschiedlich. Die Burgunder-Parzellen haben Muschelkalkboden, der in der Zeit des Trias vor 220 Millionen Jahren entstanden ist. Die Kalksteine sind marine Sedimente, in denen man immer wieder Versteinerungen von Meeresflora und -fauna findet. Kalkboden ist eine Voraussetzung für alle großen Burgunder der Welt.

JESUITENGARTEN

KALKBERG

DUTTWEILER. Die pfälzische Rheinebene wird an manchen Stellen von in West-Ostrichtungen verlaufenden Höhenzügen geprägt. Diese haben meist eine Höhe von 120-150m über NN und sind beidseits parallel von Bachtälern begrenzt. Geologen bezeichnen diese Landschaftsform als Riedel. Die Weinlage Duttweiler Kalkberg liegt auf der Südseite eines solchen Riedels. Im Kalkberg liegt ein Pararendzina Boden vor. Das Ausgangsgestein dieses Bodens ist Löss, der Untergrund ist mit Kalkmergel durchsetzt. Der hohe Kalkanteil dieses Bodens bietet beste Voraussetzungen für Burgundersorten, die gute Wasserverfügbarkeit und der Mineraliengehalt lässt ebenso den Riesling hervorragend gedeihen.

KALKOFEN

KALMIT

Das Gebiet im Schnittpunkt von Queichtal und Weinstraße gilt als klassische Quadratmeile der Geologie, weil hier die Vielfalt der Gesteine einmalig ist. Die Kleine Kalmit entstand während der Absenkung des Oberrheingrabens im Tertiär. Poröser Landschneckenkalk als Basis und die wechselnden Oberböden, wie Löß, Mergel oder Gehängelehm, machen dieses Terrain so besonders. Seit 2008 ist die „Ilbesheimer Kalmit“ als Einzellage in die Lagenrolle eingetragen. Seit 1971 wurde die Lagenrolle erstmalig um eine geologisch homogene Einzellage erweitert. Eine historische Errungenschaft für Ilbesheim die uns sehr stolz macht. Höhe 200-270m ü. NN. Hangneigung bis 20%

"KAMMERBERG" SONNENBERG

SCHWEIGEN. Der Kammerberg war ursprünglich eine Einzellage, die 1971 in den Schweigener Sonnenberg eingegliedert wurde. Er befindet sich bereits auf französischem Boden. Es handelt sich um einen stark geneigten Hang mit direkter Südausrichtung. Mit der Gründung des berühmten Klosters im benachbarten Wissembourg im 8. Jahrhundert erstarkte der Weinbau im heutigen Grenzgebiet. Die Weine aus dem Kammerberg avancierten aufgrund ihrer hervorragenden Qualität zu den bevorzugten Gewächsen der Abte und wurden deshalb als "Kammerweine" bezeichnet. Der Boden im Kammerberg besteht aus Kalkmergel und Ton, wobei sich im Untergrund reiner Kalkstein befindet. Aufgrund der intensiven Sonneneinstrahlung erwärmt er sich schnell und hat sich so als ideale Burgunderlage erwiesen. Die Südausrichtung garantiert reife, aber auch sehr feste Tannine, die dem Wein in der Regel ein großes Alterungspotential bescheren.

KASTANIENBUSCH

BIRKWEILER. Der Kastanienbusch ist eine der bekanntesten Einzellagen an der südlichen Weinstraße. Der Name kommt von den vielen hier wachsenden Esskastanienbäumen, die im milden Klima der Pfalz prächtig gedeihen. Vor Generationen erkannte man den Wert dieser Lage, der auf sein spezielles Kleinklima und die unterschiedlichen Böden zurückzuführen ist. Nach Westen in Richtung Pfälzer Wald durch einen Höhenzug vor kalten Winden geschützt, liegt der Kastanienbusch in einem natürlichen Talkessel. Seine Hangneigung reicht von Süd bis Südost. Die Weinberge ziehen bis über 300 m über NN und sind teilweise bis zu 40% steil. Da es sich an dieser Stelle um eine der höchsten geologischen Hebungen des Pfälzer Waldes handelt, sind die Bodenverhältnisse sehr verschieden. Der Boden der Spätburgunder-Parzelle besteht aus Buntsandsteinverwitterungsprodukten mit Kalkmergeleinlagerungen im Untergrund, der idealen Voraussetzung zur Erzeugung großer Burgunder. Die Riesling-Parzelle von Wehrheim liegt oben auf dem „Köppel“ und hat Buntsandsteinverwitterungsboden.
Der Rebholz-Riesling wächst auf dem „rotem Schiefer“ der oberrotliegenden Zeit, der zu Beginn des Perm vor 280 Millionen Jahren entstanden ist und aus lockeren Ablagerungen von kantigem Granit, Schiefer oder Melaphyr besteht. Der Boden ist dunkelrot, sehr gut wärmespeichernd und in der Pfalz nur im Kastanienbusch zu finden.

KIESELBERG

KIRCHENSTÜCK

KIRSCHGARTEN

LANGENMORGEN

MANDELBERG

BIRKWEILER. Der Mandelberg ist ein Süd- Südosthang, und genießt somit optimale Sonneneinstrahlung. Der Weinberg hat ca. 15-20 % Hangneigung und liegt auf etwa 220 m über NN. Der Boden im Mandelberg ist ein Muschelkalk, der im Zeitalter der Trias vor 220 Millionen Jahren entstanden ist. Die kleinen weißen Kalksteine, mit denen dieser Boden übersät ist, speichern tagsüber die Wärme der Sonne und geben diese Wärme in der Nacht an die Erde ab. Man findet immer wieder Versteinerungen von Meeresflora und -fauna. Der Kalkboden, mit seinem aktiven Kalkanteil, ist auf der ganzen Welt eine Voraussetzung, um große Burgunder zu erzeugen.

MANDELBERG

KIRRWEILER. Die pfälzische Rheinebene wird an manchen Stellen von in West-Ostrichtung verlaufenden Höhenzügen geprägt. Diese haben meist eine Höhe von 120-150 m über NN und sind beidseits parallel von Bachtälern begrenzt. Geologen bezeichnen diese Landschaftsform als Riedel. Die Weinlage Kirrweiler Mandelberg liegt auf der Südseite eines solchen Riedels. Während der letzten Eiszeit vor ca. 20.000 Jahren entstanden im Mandelberg Lößablager-ungen. Der Löß ist ein vom Wind herangetragener kalkhaltiger Quarzstaub, der den vorhandenen Sand oder Lehm unterschiedlich stark überzieht. Kalkhaltige Böden sind eine Voraussetzung für große Burgunderweine.

MANDELGARTEN

MANDELPFAD

MICHELSBERG

ÖLBERG "KAPELLE"

PECHSTEIN

"RÄDLING" SONNENBERG

SCHWEIGEN. Der "Rädling" ist ein Teilstück der grenzübergreifenden Lage Sonnenberg. Er befindet sich in einem windgeschützten Seitental mit einer Hangneigung von bis zu 20 % bei Südostausrichtung. Die Namensgebung erfolgte im Mittelalter, als sich das benachbarte Kloster Wissembourg durch Rodungen (Rädling) günstige Weinbergslagen erschloss. Die Bodenstruktur ist geprägt von Kalkmergel mit Kalkfelsen im Untergrund. Aufgrund der Höhe der Lage von bis zu 250 m, weisen die Weine in Verbindung mit hoher Reife eine kräftige Säurestruktur auf. Rädling-Weine haben deshalb immer eine saftige Frische und hohes Reifepotential.

REITERPFAD

ROSENRKANZ

BÖCHINGEN. Die Weinbergslage "Rosenkranz" liegt ca. 200m über NN. Durch die für den Weinbau prädestinierte Lage an den Ausläufern des Teufelsberges, finden die Reben hier ein einzigartiges Zuhause im Schutz des Tals, zwischen den Hügeln des Pfälzer Waldes. Hier wachsen die Reben auf fruchtbarem Lößboden mit einem hohen Anteil an Feinerde, der sie stets ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Durch tiefes Wurzeln der Reben entstehen hier Weine von besonderer Mineralität.

"SANKT PAUL" SONNENBERG

SCHWEIGEN. Sankt Paul ist eine Einzellage des Schweigener Sonnenbergs und befindet sich auf heute französischem Boden im Elsass. Seiner unmittelbaren Nähe zum ehemaligen Außenposten Sankt Paulin des in Sichtweite liegenden Klosters Weißenburg verdankt die Lage ihren Namen. Die Mönche des ehemaligen Zisterzienserklosters wussten die Weine von Sankt Paul schon im 14. Jahrhundert zu schätzen. Nicht selten fanden diese genau wie die Weine vom „Kammerberg“ ihren Weg in die privaten Kammern der Äbte. Die sehr exponierte Südausrichtung und die sehr starke Hangneigung, schaffen beste Voraussetzungen für eine stets perfekte Ausreifung der Trauben. Der felsige Kalksteinboden besitzt eine sehr geringe Auflage an Erde, bereits nach 25-30 cm treffen die Rebwurzeln auf puren Kalkstein. Dieser Tatsache verdankt man sehr mineralische und dicht strukturierte Spätburgunder mit feiner Tanninstruktur.

SCHÄWER

BURRWEILER. Oberhalb von Burrweiler liegt im Wald von weitem sichtbar die Annakapelle. Unterhalb des Waldes beginnt die Lage Schäwer und reicht bis an den Ortsrand vonBurrweiler. Der Burrweiler Schäwer ist wohl die bekannteste Schieferlage der Pfalz. Durch die Erdverschiebungen des Oberrheingraben-Einbruches entstand oberhalb Burrweilers dieser Hang mit Devonschiefer. Das Kleinklima wird durch die direkt darüber liegenden Erhebungen des Haardtgebirges begünstigt. Diese schützen vor kühlen Westwinden und sind in heißen, trockenen Sommern Wasserspeicher. Die besten Rieslinge vom Schäwer zeichnen sich durch eine außergewöhnliche mineralische Note und hohe Lagerfähigkeit aus.

"SCHLANGENPFIFF" MÜNZBERG

GODRAMSTEIN. „Schlangenpfiff" steht für eine alte Godramsteiner Gewanne im Münzberg mit kalkhaltigen, aber auch tonigen Mergelböden aus dem Tertiär. Hier werden seit Generationen mit die besten Godramsteiner Weine erzeugt. Nach Recherchen von Karl Theobald, einem alteingessenen Winzer waren dort vor mehr als 150 Jahren schwer zugängliche Terrassenweinberge. Die dafür notwendigen Stützmauern, warm und trocken, waren das optimale Biotop für Eidechsen und Schlangen. Die Legende besagt, dass die Schlangen sich dort sonnten und vor Freude pfiffen. In diesem warmen Süd-Südosthang finden Burgunder und Riesling beste Voraussetzungen. Die Qualität der Lage bestätigen jedes Jahr die erzeugten Weine, aber auch die Bewertung der Lage in der königlich bayerischen Bodenklassifikation von 1828, in der Godramstein sehr hohe Punktzahlen erhielt. Bereits die Altvorderen wussten, welche Gewanne beste Voraussetzungen bieten, um qualitativ hochwertige Trauben zu erzeugen, und sie im Keller zu hochwertigen Weinen zu veredeln.

SONNENBERG

LEINSWEILER. Der Sonnenberg ist die älteste Weinbergslage der Gemeinde Leinsweiler, welche vor 1200 Jahren als „Landswinda Villare” gegründet wurde (Besitz der Herzöge von Zweibrücken). Der Weinberg im Sonnenberg, aus dem das GROSSE GEWÄCHS stammt, ist ein exponierter Südhang mit bis zu 30 % Steigung unterhalb des Slevogt-Hofes, und genießt somit eine optimale Sonneneinstrahlung. Der Untergrund des Sonnenbergs besteht aus Materialien des Trias und aus Meeresablagerungen des Tertiärs. Daher wurden im Sonnenberg fossile Muscheln und Haifischzähne gefunden. Aus Mergeln des Keupers und kalkigen Ablagerungen des Oligozäns hat sich im Sonnenberg ein Boden entwickelt, der den Weinen eine feingliedrige Mineralität gibt.

SPIESS

STEINBUCKEL

UNGEHEUER

WEILBERG